Die Grundlage für alle Lösungen der Neursosoft Bitstore bilden standardisierte und marktgängige Technologien. Dies betrifft die Technologie zu Erhebung, als auch die zur Entwicklung von zugehöriger Softwarelösungen. Aber Neurosoft Bitstore entwickelt Technologien mit Partner und eigens in Forschungsprojekten zukunftsorientiert weiter.

Videodetektion
Videodetektion

Durch die rasant steigende Leistungsfähigkeit der Rechentechnik hat sich die automatische Bildverarbeitung neben den typischen Anwendungen in der Medizin und Produktion weitere Anwendungsgebiete erschließen können. Eine davon ist die Analyse von Straßenverkehrsprozessen.

Induktionsschleifen
Induktionsschleifendetektor

In der Verkehrstechnik dient eine Induktionsschleife zur Fahrzeugerkennung auf dem Fahrweg. Es kommen große, in die Fahrbahndecke eingelassene oder unter ihr verlegte Kabelschleifen zur Anwendung, vorzugsweise vor den Haltlinien bedarfsgesteuerter Verkehrsampeln, zum Einschalten von Rotlichtüberwachungskameras oder zum Öffnen und Wiederabsenken von Schranken bei Parkhäusern oder bei Mautstellen etc.

Laserscanning
Laserscanning

Die Laserscanner gehören ebenfalls wie die Videokameras zu den optischen Sensoren in der Verkehrstechnik. Sie identifitizieren ebenfalls Objekte, bestimmen Abstände und Größen, sowie Geschwindigkeiten. Laserscanner werden z.B. in der Verkehsdatenerfassung und ebenso in der Parkraumoptimierung eingesetzt.

Weigedetektor
Wiegedetektor

Wiegedetektoren oder WIM (weigh in motion) Systeme ermögliche die Erfassung, Klassifizierung und Wiegung von Fahrzeugen zur Erstellung von Verkehrsstatistiken, Präselektion im Rahmen von Güterverkehrskontrollen und für Zwecke des Enforcements.

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Shadow

Videodetektion

Die Anwendung der intelligenten Videodetektionssysteme zur Überwachung der Fahrzeuge, die eine Straße oder Autobahn befahren, ermöglicht eine Erfassung verschiedenster Daten. Neurosoft nutzt moderne Technologien der Schrifter-kennung (Optical Character Recognition – OCR) und bietet innovative Algorithmen zur automatischen Kennzeichenerfassung (ANPR), zur Erkennung der Marke und des Modells (MMR) und zur Erkennung von Gefahrguttransporten (ADR).

Der ANPR-Algorithmus (Abkürzung eng. Automatic Number Plate Recognition) erkennt den Inhalt der Kfz-Kennzeichentafeln mithilfe von neuronalen, für verschiedene Länder bestimmten Netzen. Zusammen mit der Verwendung der syntaktischen Analyse ermöglicht diese Technologie nicht nur das Ablesen des Inhalts der Nummernschilder, sondern auch die Identifizierung des Herkunftslandes, des Fahrzeugs sowie die zugehörige Ortskennung (z.B. M für München, N für Nürnberg). Die Verwendung des neuronalen Netztyps Spatiognitron eliminiert die Notwendigkeit der Vorsegmentierung des Bildes in die einzelnen Zeichen, was die Identifizierung von stark verformten Bildern signifikant verbessert. Im Detektionsprozess werden algorithmisch zwei Aufgaben gelöst: die potenziellen Kennzeichenbereiche werden im Bild erkannt und die Bildsequenz einem Fahrzeug zugeordnet. Die Analyse einer Kfz-Tafel erfolgt in mehreren Schritten, die größtenteils parallel verlaufen und vor dem Erscheinen des nächsten Fahrzeugs abgeschlossen werden. Der Analyse können sowohl Front- als auch Heckbilder von vorbei-fahrenden Fahrzeugen unterzogen werden.

Für die Nachtaufnahmen wird ein IR-Strahler eingesetzt, der bei ungünstigen Belichtungs-verhältnissen automatisch in Schwarz-Weiß-Modus umschaltet.
Die Technologie MMR (Make and Model Recognition) ermöglicht eine automatische Beschreibung des Fahrzeugs unter Berücksichtigung seiner Klasse, seines Herstellers und des Modells. Der Analyse werden folgende Details der Fahrzeugfrontbildes unterzogen: Umriss der Motorhaube, der Frontscheinwerfer, des Kühlergrills, der Stoßstange usw. Dieses Bild wird in einem komplexen, nichtlinearen Parametrisierungsverfahren in einen Deskriptor umgewandelt, der weiter mit der Referenzdatenbank verglichen wird, die die Muster für ein paar tausend verschiedenster Fahrzeuge beinhaltet.
Der ADR-Algorithmus, zur automatischen Erkennung von Gefahrguttransporten, basiert auf der Analyse des Bildausschnittes nach Umsetzung des erfassten Bildes in das monochromatische Farbschema und der Extraktion der potentiellen ADR-Tafel.

Induktionsschleifendetektor

Der Schleifendetektor NeuroSys LOOP Controller ist eine hochgenaue Technologie zur zahlenmäßigen Erfassung und präzisen Klassifizierung von Fahrzeugen sowie Vermessung ihrer Geschwindigkeit.

Das Gerät erfüllt die Anforderungen an die 8+1 (5+1) Klassifikation gemäß der TLS 2012. Neben der Fahrzeugart und der Geschwindigkeit ermittelt es zusätzlich die weiteren Parameter der Funktionsgruppe 1 (gem. TLS 2012). Hierzu zählen die Länge, die Fahrtrichtung sowie der Abstand zwischen den Fahrzeugen. Die Erhebung umfasst Kurz- und Langzeitdaten und erfolgt fahrstreifenbezogen. Das Hauptelement des Geräts ist der Computer NS LOOP Controller. Das Loop-Modul im Inneren des Gehäuses (mit maximal 8 Sub-Modulen) ist für die Erkennung der Fahrt eines Fahrzeugs über die Induktionsschleifen verantwortlich. Die registrierten Daten werden mit einer Datenbank verglichen, in der die zuvor durch entsprechende, hocheffektive Algorithmen transformierten Parameter enthalten sind.


Resultate der Auswertung sind:
• Klassifikation der Fahrzeuge TLS 5+1 / 8+1,
• Bestimmung der Fahrtrichtung, der Geschwindigkeit, der Länge des Fahrzeugs und des Abstands zwischen Fahrzeugen sowie
• die Standort ID, Datum und Uhrzeit der Messung.


Der erhobene Messdatensatz wird über eine Ethernet-Schnittstelle an das Master-System übertragen, durch das im Anschluss eine automatisierte Weitergabe von Daten an weitere Dienste erfolgen kann. Im Falle eines Verbindungsverlustes werden die Daten auf einer SSD (Solid-State-Disk) archiviert. Der Schleifendetektor NeuroSys LOOP Controller ist mit den Induktionsschleifentypen TLS1/ TLS2 kompatibel und ist in der Lage bis zu 4 Fahrspuren zu bedienen. Alle erfassten Überfahrten werden mit einem Zeitstempel markiert, so dass die Verkehrsstärke über bestimmte Zeiträume exakt gemessen werden kann.

Laserscanning

Das Laserscanning ist ein innovatives Messverfahren, das Laserlicht zur Erzeu-gung eines geometrischen Modells von Objekten nutzt. Im System NeuroSys MIM werden die Laserscanner verwendet, die im Bereich von 0,7m bis 65m arbeiten. Dieses System dient der Erfassung von Lastkraftwagen und Lieferwagen, deren Außenmaße die zulässigen Werte überschreiten.

Der Laserscanner ermöglicht die Erstellung eines zwei- oder dreidimensionalen Profils in Bewegung befindlicher Objekten. Er ist eine genaue und zuverlässige Quelle zur Übertragung der notwendigen Daten, die durch die Algorithmen verarbeitet werden und die Erkennung von Gegenständen in einem Raum ermöglichen.

Die Vorteile der Lasermessung:

  • schnelle und zuverlässige Erkennung unter nahezu allen Wetterbedingungen
  • berührungslose Messung des Volumens der Festkörper
  • Laserpulse mit hoher Winkelauflösung sorgen für eine hohe Bildqualität
  • Technologie des 5-fachen Echos ermöglicht die Anwendung des Geräts auch beim Regen und Schnee und gibt sehr zuverlässige Messergebnisse

Wiegedetektor

Der NeuroCar WIM DE Controller ermöglicht die Erfassung, Klassifizierung und Wiegung von Fahrzeugen zur Erstellung von Verkehrsstatistiken, Präselektion im Rahmen von Güterverkehrskontrollen und für Zwecke des Enforcements.

Das Gerät erfüllt die Anforderungen an die 8+1 (5+1) Klassifikation gemäß der TLS 2012. Neben dem Fahrzeugtyp, der Geschwindigkeit und des Gewichts ermittelt das System dank spezieller Algorithmen zusätzlich die weiteren Parameter der Funktionsgruppe 1 und 2 gemäß TLS 2012. Hierzu zählen beispielsweise die Fahrzeuglänge, die Fahrtrichtung, Fahrzeugabstände sowie die Gewichte einzelner Achsen und Achsgruppen inkl. deren Art und Abstand. Die Messung erfolgt während der Fahrt (“Weigh in Motion”).
Die Hauptkomponenten des NeuroCar WIM Controllers sind zwei Funktionsmodule: das Schleifenmodul und das Wiegemodul. Zur dynamischen Messung der Achslast eines Fahrzeugs verwendet Neurosoft piezoelektrische Kistler LINEAS® Quarz-Sensoren.
Sie bestehen aus einem Metallprofil mit eingebauten Quarz-Elementen und sind für die Messung der Rad- und Achslast bestimmt. Die Quarz-Sensoren werden vertikal zur Fahrtrichtung installiert, so dass die senkrecht wirkenden Kräfte der Räder auf die im Sensor enthaltenen Quarz-Kristalle einwirken. Dank dem piezoelektrischen Effekt impliziert die Deformation der Kristalle die elektrische Ladung, die proportional zu der Kraft ist, die auf die Kristalle wirkt.

Dieser Sensortyp wird von sehr guten metrologischen Parametern gekennzeichnet. Dazu zählen:

  • eine hohe Präzision im gesamten Messbereich,
  • eine vorzügliche Linearität im gesamten Messbereich (% FSO-Verformung kleiner als ± 2),
  • eine geringe Empfindlichkeit gegen Temperaturänderungen (weniger als 0,02 %/ºC) – die Sensoren zeichnen sich durch eine hohe Genauigkeit unter variierenden Temperaturbedingungen aus.
  • Das Messsystem hat die IP-Klasse 68.

Darüber hinaus erfordern die Sensoren während der Montage nur einen geringen Eingriff in die Fahrbahnoberfläche – die Struktur wird also nur minimal berührt. Die Sensoren können sowohl im Beton- als auch in den Asphaltdecken installiert werden.
Jede Fahrspur wird über die gesamte Breite mit Doppelsensoren ausgestattet, so dass eine separate Messung für jedes Rad möglich ist. Je nach der Betriebsart können in der Fahrbahn zwei (Präselektion) oder drei Sensorreihen (Enforcement) installiert werden.
Der NC WIM Controller ist mit den Induktionsschleifentypen TLS1/ TLS2 kompatibel und ist in der Lage bis zu 4 Fahrspuren zu bedienen. Alle erfassten Überfahrten werden mit einem Zeitstempel markiert. Informationen über die Last jeder einzelnen Achse und das Gesamtgewicht des Fahrzeugs können in Echtzeit an die vordefinierten Mobilgeräte und regelmäßig an das Zentralsystem übertragen werden.
Das Gerät kann als zentrale Signal- und Datenverarbeitungseinheit im Rahmen von Anwendungen zur Wiegung in verschiedenen Systemkonfigurationen verwendet werden.